Die SEO Checkliste für Foodblogger

Du bist Foodblogger oder arbeitest in einem Unternehmen, und möchtest mit Rezepten und Besucher aus den Suchmaschinen gewinnen (SEO)? Dann bist du hier richtig. Es ist gar nicht so leicht, mit seinen Rezepten auf die erste Seite von Google zu kommen, aber hier erfährst du wie es geht.

Du interessierst dich für die Foodbloggerei, dann findest du hier alle unsere Tipps für Foodblogger.

Das Wichtigste rund um SEO für Foodblogs

  • Das Ziel ist möglichst gute Rankings in den Rich Results von Google für Rezepte.
  • Zu Beginn sollte man extreme Nischen bedienen und dort exzellenten Rezepte aufbauen. Es kann über 12 Monate dauern, bis ein neuer Blog und dessen Rezepte ernsthaft ranken.
  • Keyword Recherche ist die Basis für eine funktionierende Rezeptseite und das Verstehen der Suchintention ist extrem wichtig.
  • Der Aufbau einer Rezeptseite im Detail mit allen Details ist eine Menge Arbeit.
  • Bilder und Videos sind wichtig, oder sogar sehr wichtig.
  • Der Aufbau von Sammelbeiträgen und Übersichtsseiten ist der zweite Schritt.
  • Die Profi-Methoden wie interne und externe Verlinkungen sind das Sahnehäubchen.

Ab jetzt geht es ins Detail…

Das Ziel von SEO für Rezepte

Es gibt mehrere Ziele für eine gute Suchmaschinen-Optimierung:

  • Die „Recipe Gallery“ und die „Recipe rich results“
  • Die „FAQ Rich Results“

Die Impressionen und Clicks setzen aber strukturierte Rezeptdaten vor aus. Hier kannst du testen, ob Google deine strukturierten Daten erkennt und wenn nicht, dann hast du nahe zu keine Chance auf organische Besucher.

Rezeptsuche Google

Diese Darstellung nennt Google „Rich Results“ oder „Guided Recipe“ und wird in den Suchergebnissen dramatisch bevorzugt. Man muss Google die Daten in einem bestimmten Format zu lesen geben und dann werden die Suchergebnisse für deinen Blog wie in dem Bild dargestellt. Der Hintergrund sind die Assistenten wie Alexa, Siri und der Google Assistent, die dann Rezepte in einer Art Dialog suchen, vorschlagen und dem User sogar das Rezept vorlesen.

Es jetzt gar nicht so kompliziert, diese Einstellungen vorzunehmen. Mit einem Rezeptplugin wie dem Foodblog-Toolkit kommt automatisch ein Rezeptblock mit, der sich um diese Einstellungen kümmert.

In der Google Sucheconsole sieht das dann im Ergebnis wie folgt aus:

SEO für Foodblogger - Strukturierte Rezeptdaten

Wie ist der richtige Aufbau einer Rezeptseite eines Foodblogs für SEO?

Die Basics einer Rezeptseite sind folgende Punkte:

  1. Einem Inhaltsverzeichnis am Anfang der Seite
  2. Verschiedenen Bildern des Endprodukts und der Zutaten
  3. Einem Namen des Gerichts
  4. Kurzbeschreibung ähnlich den Snippets für Suchmaschinen
  5. Hinweisen zur Kategorie (vegan, Abendessen, etc. je mehr desto besser!) In Englisch gibt es noch die Cuisine (z.B. Italienisch)
  6. Informationen zur Zubereitungszeit (Google unterscheidet zwischen Vorbereitungs- und Kochzeit. Beides zusammen ist die Gesamtzeit.
  7. Schwierigkeitsgrad
  8. Bewertungen des Rezepts
  9. Autoreninfo über den Verfasser des Rezepts
  10. Eine Zutatenliste mit Einkaufstipps
  11. Portionsgrößen und Anzahl der Portionen mit den dazugehörigen Kalorien
  12. Ernährungshinweise ähnlich den internationalen Standards (in Deutschland nahezu unbekannt)
  13. Instruktionen und Erläuterungen der einzelnen Arbeitsschritte
  14. Einem oder mehreren Videos, die die Schritte im Detail zeigen
  15. Veröffentlichungsdatum

Echte SEO Profis arbeiten aber noch deutlich mehr in ihre Rezeptseiten ein. Hier geht es zu unserem 10-Minütigem Video-Kurs für 29 Euro mit vielen Tricks und Geheimtipps wie man Rezepte bei Google unter die Top 3 bekommt.

Welche Arten Bilder werden in einem Rezept für SEO benötigt?

Es werden Bilder in verschiedenen Formaten benötigt:

  1. Horizontal – > Google, Bing, Blog usw
  2. Vertikal – > Mobile Browser, Instagram
  3. Extrem vertikal -> Pinterest

Inhaltlich empfiehlt sich ein Bild von den Zutaten, ein Bild vom Equipment und viele Bilder vom Ergebnis bzw. den Zwischenschritten.

Wie wichtig sind Ladezeiten für SEO und einen Foodblog?

Jede deiner Seiten sollte schneller als 90 Punkte bei Google Page Speed erreichen und in maximal 2s geladen sein. Solltest du KEINE Clicks in der Suchconsole unter „Good Page Experience“ haben, ist das ein echte Bremsklotz.

Eine kurze Einführung in die Suchconsole mit den wichtigsten Basics:

In der Praxis ist die Suchconsole DAS Tool, um bestehende Beiträge zu vervollständigen und ähnliche Beiträge zu erstellen.

Wie wichtig sind die richtigen Rezept-Keywords für SEO?

Unendlich wichtig. Sie sind der Pfeiler und ohne eine Recherche und eine Überprüfung in der Google Suchkonsole ist alles nur Glückssache. Hierzu werde ich aber noch einen eigenen Artikel veröffentlichen. In unseren Blogumgebungen haben wir überall Rankmath Pro installiert, da man sonst ziemlich blind fliegt. In Kombination mit der Search Console bekommt man ein gutes Gefühl dafür, über welche Keywords die Rezepte gefunden werden.

Wie funktioniert die Keyword-Recherche für einen Foodblog?

Zu Beginn wird einer neuen Domain und einem neuen Blog erstmal misstraut. Es kann vorkommen, dass Google erst nach 6 bis 12 Monaten die Seiten auf der ersten Seite ausspielt. Daher sollte man zu Beginn keine Standardthemen wie „Einfaches Kuchenrezept“ angehen, sondern sehr lange Keyword-Phrasen bearbeiten. „Einfacher Zitronenkuchen mit Hefeteig ohne Zucker in einer 28 cm Springform“ ist ideal um schnell auf Platz 1 zu kommen.

Die Konkurrenz ist einfach schwächer.

SEO für Foodblogger - Keywordrecherche

Google ist an sich das beste kostenlose Keyword-Recherche Tool, aber es gibt auch für viel Geld Werkzeuge wie Sistrix, Ahrefs oder Semrush. Für spezielle Anwendungsfälle nutze ich die bezahlte Version von Ubersuggest. In diesem 10-minütigen Videokurs stelle ich dir knackig 14 Keyword-Recherche Methoden vor. Er kostet allerdings 29 Euro bei Digistore.

Wie interpretiert man die Suchintention hinter Keywords?

Das ist eigentlich sehr einfach, aber oft sieht man den Wald vor lauter Rezepten nicht.

Bei einzelnen Rezepten gibt es häufig folgende Suchintentionen:

  • Informationen
  • Kaufen

Informationen sind der Klassiker im Rezepte-Bereich. Man erkennt auf einen Blick die Rezeptgallerie. Aber wenn etwas kommerzielle Suchintention dabei ist, dann findest du in den Suchergebnissen Ads. Das ist ein starker Hinweis darauf, dass man diese Produkte auch erwähnen sollte.

Spezielle im Backumfeld hat Google auch noch interessante Content-Anforderungen und mischt Rezepte mit Anzeigen und Videos. Ein starkes Signal, dass man ohne Video im Beitrag nicht auf die erste Seite kommt.

In diesem Video erklären wir dir insgesamt 11 Suchintentionen und was sich dahinter verbirgt.

Fragen und Antworten rund um SEO für Foodblogger

Ist die „Spring zum Rezept“-Funktion sinnvoll?

Diese Funktion hilft dem User schnell seinen Wissensdurst zu stillen, aber er schaut sich auch deutlich weniger Werbung an und verbleibt nicht so lange auf der Seite. Profis empfehlen diese Funktion daher nur eingeschränkt.

Wie wichtig sind bei WordPress die Schlagwörter für SEO im Foodblogbereich?

Die klare Empfehlung ist das „De-Indexieren“ aller Schlagwörter, da die Seiten häufig zu dünner Content sind. Besser ist es eine eigene Seite https://doodblog.de/schlagwort erstellen.

Wie wichtig sind bei WordPress die Kategorien für SEO im Foodblogbereich?

Die sind extrem wichtig. Allerdings sollte man die WordPress.Kategorien auch „De-Indexieren“ und eigene Kategorieseiten bauen.

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