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7 wichtige Fragen und Antworten rund um Rezeptplugins für WordPress

Alle Foodblogs, die auf WordPress basieren, arbeiten mit einem Rezeptplugin, um die Darstellung der Rezepte zu perfektionieren. Ich habe im laufe der letzen Jahre sicherlich sieben bis acht getestet und bin immer wieder beeindruckt was diese Plugins können.

Aber … Mit den Test und den Erfahrungen wachsen auch die Ansprüche an die Rezeptplugins.

Was ist ein Rezeptplugin für WordPress?

Plugins sind einfach zu benutzende Codeschnipsel mit, denen man seine WordPressumgebung sehr einfach ohne zu programmieren erweitern kann. Ein Rezeptplugin bietet Foodbloggern eine einfache Methode Rezepte immer wieder gleich aufzubauen und für die verschiedenen Ansichten aufzubereiten.

Viele der Rezpetplugins haben eine kostenlose Version und können im Pluginbereich von WordPress sehr einfach installiert werden.

Wieviele und welche verschiedene Ansichten muss ein Rezeptplugin unterstützen?

Zu allererst spielt das Device eine große Rolle: Die Leser benutzen Smartphones, Tablets, Laptops und in Zukunft werden auch Voice Assistenten wie Alexa oder Siri Rezepte suchen und vorlesen. Die Rezeptplugins müssen also mobile und Desktopbrowser unterstützen.

Darüberhinaus sind vor allem Google und Pinterest Komplexitätstreiber. Google bevorzugt immer noch vertikale Bilder und Bilder, während Pinterest (und auch Instagram) eher vertikale Bilder favorisiert. Ein Plugin muss also verschiedene Arten von Bildern organisieren und den Suchmaschinen richtig darstellen.

Hier ist ein Beispiel wie das Übersee-Mädchen vor Rezeptwelt und Chefkoch erscheint.

Was für Anforderungen haben Leser an die Darstellung der Rezepte auf Foodblogs?

Während jüngeren Lesern auch ein Screenshot für ein Rezept reicht, erwarten andere Leser tatsächlich mehr:

  • Speichern und Pinnnen bei Pinterest
  • Druckfunktion
  • Kalorienangaben
  • Detailierte Schritte
  • Videos oder Links zu Videos
  • Platz für Notizen
  • Teilen-Funktionen
  • Portionsrechner

Wie wichtig ist die Bewertungsfunktion der Rezepte?

Neben den psyschologischen Effekten der Fünf-Sterne, an die wir uns alle gewöhnt haben, bieten Bewertungen auch für Suchmaschinen eine interessante Hintergrundinformation. Natürlich werden Suchmaschinen eher Rezepte mit vielen Sternen ausspielen als schwach bewertete Rezepte. Doch hier fängt das Problem bereits an. WordPress ist ein globales System und nicht nach europäischen Datenschutzregelungen ausgelegt. Fast alle Rezeptplugins sind internationale, nicht europäische Entwicklungen und kombinieren Bewertungen direkt mit einer Anmeldung oder dem Eröffnen eines Profils. Als Blogger hat man dann sofort gemäß DSGVO Sorge zu tragen, dass Daten auch vernünftig verarbeitet werden.

Kann man bei der Technologie der Rezeptplugins Fehler machen?

Es wäre übertrieben viele Plugins fehlerhaft zu nennen, aber sie stammen aus einer Zeit als der Classic Editor noch das nonplusultra war, und der Gutenberg-Editor noch nicht existierte. Die Integration mittles eines Shortcodes war die übliche Methode Code in eine Website einzubauen. Viele Plugins aus dieser Zeit funktionieren immer noch so.

Alternativ konnte man sich mit Pagebuildern wie dem Elementor eigene Templates um die Plugins herumbauen und wirklich fasznierende Rezeptseiten entwerfen.

Leider fordert viel Code und umständliche Programmierung in WordPress seinen Tribut: Ladezeiten werden länger. Das bedeutet Leser müssen länger auf die Darstellung warten und Google bzw. Pinterest registrieren diese Ladezeiten. Ab einer gewissen Dauer bekommt man ein schwaches Rating und verliert im Ranking. Jeder kann seine eigenen Blog bei Google Page Speed oder GTMetrix vermessen.

Mit dem Plugin P3 kann man auch sehen wie viel Zeit jedes einzelne Plugin zum Laden benötigt und dann bemerkt man, dass die Plugins in der Mehrzahl echte Websitebremsen sind. Viele der Plugins sind sehr mächtig und bieten viele Funktionen, aber haben sich auch die letzen Jahre nicht weiterentwickelt. Und was noch viel schlimmer ist, sie haben den Sprung auf Gutenberg verpasst.

Welches Rezeptplugin soll man jetzt wählen?

Es ist extrem aufwändig diese Rezeptplugins alle durchzustesten, um am Ende dann festzustellen, dass der Blog zu langsam für Google ist. Im schlimmsten Fall ist der Blog zu langsam und die Search Console meldet unvollständige Daten.

Wir haben neben der unlimierten Cooked Pro Lizenz, die wir in jeder Foodblogliebe-Umgebung installiert haben, uns an der Entwicklung eines eigenen Foodblogliebe – Toolkits beteiligt. Wir wollen damit sicherstellen, dass die Foodblogliebeblogs zu einen extrem suchmaschinenoptimiert sind und auf der anderen Seite auch so schnell wie möglich.

Wie wechsele ich von einem Rezeptplugin zum anderen?

Jeder Foodblogger kennt den Schmerz, wenn er von einem Plugin zum anderen wechselt. Manuell muss man bis zu 30 Minuten pro Rezept einplanen. Man kann den Vorgang natürlich auch nutzen und die Rezepte alle überarbeiten. Aber das alte Plugin kann erst nach Wochen bzw. nach vollendeter Arbeit abgelöst werden. Daher arbeiten wir auch an einer automatisierten Migration des Content.