Manuell kuratierte Rezeptsammlungen
WordPress generiert für jede Kategorie automatisch eine Archivseite. Dort stehen alle Rezepte dieser Kategorie, sortiert nach Datum. Klingt erstmal praktisch...
WordPress generiert für jede Kategorie automatisch eine Archivseite. Dort stehen alle Rezepte dieser Kategorie, sortiert nach Datum. Klingt erstmal praktisch. Aus Google-Sicht sind diese automatischen Archive aber oft wertlos: kein Einleitungstext, keine Kontextualisierung, keine redaktionelle Auswahl. Es ist eine reine Auflistung.
Manuell kuratierte Sammlungsseiten funktionieren anders. Du erstellst eine eigene Seite — zum Beispiel "Meine 15 besten Pasta-Rezepte" — und wählst selbst aus, welche Rezepte dort erscheinen. Du schreibst eine Einleitung, erklärst die Auswahl, verlinkst gezielt und baust die Seite als echten Content auf.
Warum das aus SEO-Sicht so viel besser ist:
Google unterscheidet zwischen automatisch generierten Listen und redaktionell erstellten Inhalten. Eine Sammlungsseite mit eigenem Text, durchdachter Auswahl und interner Verlinkung hat deutlich bessere Chancen auf Rankings als ein Standard-Archiv. Besonders für Suchbegriffe wie "beste Pasta-Rezepte" oder "einfache Kuchen-Rezepte" sind kuratierte Seiten der richtige Ansatz.
Der Mehraufwand ist real. Du musst die Seite erstellen, pflegen und bei neuen Rezepten entscheiden, ob sie in eine bestehende Sammlung gehört. Bei den Blogs, die wir betreuen, planen wir typischerweise fünf bis zehn solcher Sammlungsseiten. Nicht für jede Kategorie, sondern für die Themen, bei denen es echtes Suchvolumen gibt.
Unser Tipp: Schau dir in der Google Search Console an, für welche Sammelbegriffe dein Blog bereits Impressionen bekommt. "Schnelle Rezepte", "Vegetarische Abendessen", "Kuchen ohne Backen" — wenn dort Nachfrage ist, lohnt sich eine kuratierte Seite.
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