Welche Taxonomien für Foodblogs wirklich sinnvoll sind
Nur weil WordPress unbegrenzt viele Taxonomien erlaubt, heißt das nicht, dass du sie alle brauchst...
Nur weil WordPress unbegrenzt viele Taxonomien erlaubt, heißt das nicht, dass du sie alle brauchst. Wir haben Blogs gesehen, die gleichzeitig Kategorien, Tags, Küchen, Zubereitungsarten, Anlässe, Schwierigkeitsgrade, Zutatenlisten und Saisonalität als eigene Taxonomien hatten. Das klingt nach Organisation, erzeugt aber vor allem eins: hunderte von Archivseiten, die sich inhaltlich überlappen.
Starte mit maximal drei bis vier Ordnungssystemen. Ein typisches Setup, das bei den meisten Foodblogs funktioniert:
- Rezeptkategorien (hierarchisch): Hauptgerichte, Desserts, Salate, Suppen — deine grobe Einteilung
- Küche (flach): Italienisch, Asiatisch, Deutsch — wenn dein Blog verschiedene Küchen abdeckt
- Zubereitungsart (flach): Backen, Grillen, Thermomix — nur wenn deine Leser tatsächlich danach suchen
Tags würde ich bei den meisten Foodblogs komplett weglassen. Was als Tag sinnvoll wäre ("schnell", "vegetarisch", "unter 30 Minuten"), lässt sich in WP Recipe Maker besser als Rezeptfeld oder Custom Taxonomy abbilden.
Bevor du Taxonomien anlegst, stell dir eine ehrliche Frage: Wird jeder Begriff in dieser Taxonomie mindestens fünf bis zehn Rezepte haben? Wenn du "Japanisch" als Küche anlegst, aber nur zwei japanische Rezepte hast, erzeugt das eine fast leere Archivseite.
Unser Tipp: Schreib dir erst zwanzig bis dreißig Rezepte auf, die du in den nächsten Monaten veröffentlichen willst. Dann gruppiere sie. Die Gruppen, die sich natürlich ergeben, sind deine Taxonomien. Nicht andersherum.
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