Wie Rezept-Plugins Daten speichern
Wenn du ein Rezept in WP Recipe Maker eingibst, siehst du ein sauberes Formular: Name, Zutaten, Schritte, Zeiten...
Wenn du ein Rezept in WP Recipe Maker eingibst, siehst du ein sauberes Formular: Name, Zutaten, Schritte, Zeiten. Was du nicht siehst: Wie das Plugin diese Daten in der WordPress-Datenbank ablegt. Und genau das ist der Punkt, der bei einer Migration über Erfolg oder Frustration entscheidet.
WP Recipe Maker speichert Rezepte als eigenen Custom Post Type mit strukturierten Meta-Feldern. Jede Zutat hat ein eigenes Datenbankfeld mit Menge, Einheit und Name getrennt. Zubereitungsschritte sind nummeriert und können jeweils ein eigenes Bild haben. Das ist die sauberste Datenstruktur, die wir bei Rezept-Plugins kennen.
WP Tasty Recipe geht anders vor. Zutaten werden als Freitext gespeichert — eine Zutat pro Zeile, aber ohne Trennung in Menge, Einheit und Name. Für die Anzeige auf der Seite reicht das. Für eine Migration bedeutet es: Die Zutaten müssen erst geparst werden, bevor sie in ein strukturiertes Ziel-System übertragen werden können.
Zip Recipes nutzt eine eigene Datenbanktabelle außerhalb der normalen WordPress-Struktur. Das macht den Export schwieriger, weil Standard-WordPress-Migrationstools diese Tabelle nicht kennen.
Individuelle Lösungen sind der anspruchsvollste Fall. Manche Bloggerinnen haben ihre Rezepte jahrelang als normalen Text im WordPress-Editor geschrieben. Keine separaten Felder, kein Plugin, kein Schema. Die Zutaten stehen irgendwo im Fließtext, die Zubereitungsschritte sind als Absätze formatiert. Technisch ist das ein normaler Blogbeitrag — nur eben mit Rezeptinhalt.
Es geht bei der Migration nicht um die Frage "Welches Plugin ist besser?" Es geht um die Frage: Wie sind die Daten gespeichert, und was muss passieren, damit sie in das neue System passen?
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