Für wen schreibst du?
Ein Foodblog wird nicht klarer, wenn du versuchst, für alle zu schreiben. Er wird klarer, wenn du eine Hauptperson oder Hauptsituation im Kopf hast.
Statt "Meine Zielgruppe sind alle, die gern kochen" ist das hier brauchbarer:
- Berufstätige Eltern mit wenig Zeit
- Anfänger, die einfache gelingsichere Rezepte suchen
- Hobbybäckerinnen, die gern saisonal backen
- Menschen mit Ernährungsumstellung, die alltagstaugliche Ideen brauchen
Diese Klarheit verändert fast alles:
- deine Rezeptauswahl
- die Tonalität deiner Texte
- die Länge deiner Anleitungen
- die Art deiner Fotos
- deine Content-Ideen für Pinterest, Google oder Social Media
Eine gute Zielgruppe ist nicht nur demografisch beschrieben, sondern praktisch:
- Wie viel Zeit hat sie?
- Wie erfahren ist sie in der Küche?
- Welche Zutaten verwendet sie gern?
- Was frustriert sie?
- Wonach würde sie konkret suchen?
Wenn du diese Fragen beantworten kannst, entstehen daraus oft bessere Überschriften und bessere Rezepte. Ein Rezept für "schnelles Familienabendessen ohne Sonderzutaten" ist viel greifbarer als einfach nur "leckeres Pasta-Rezept".
Dein Ziel ist also nicht, Menschen auszuschließen. Dein Ziel ist, für die richtigen Leser sofort relevant zu wirken.
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