Was gehört auf eine Foodblog-Startseite
Deine Startseite ist das Schaufenster deines Blogs...
Deine Startseite ist das Schaufenster deines Blogs. Wenn jemand in der Fußgängerzone an einer Bäckerei vorbeigeht, entscheidet die Auslage in drei Sekunden, ob die Person reingeht oder weiterläuft. Bei deinem Blog ist es genauso.
Was oben steht, zählt am meisten. Im Webdesign nennt man das "above the fold" -- der Bereich, den Besucher sehen, ohne zu scrollen. In diesem Bereich muss sofort klar werden: Hier geht es um Essen, und hier findest du gute Rezepte.
Ein starkes Hero-Bild macht den Unterschied. Nicht irgendein hübsches Foto, sondern dein bestes Food-Foto. Bei einer Kundin haben wir das Hero-Bild von einem Landschaftsfoto auf ein Nahaufnahme-Bild ihrer Zimtschnecken getauscht. Die Verweildauer auf der Startseite ist messbar gestiegen.
Darunter kommen typischerweise diese Bausteine:
- Rezept-Highlights: Drei bis sechs deiner beliebtesten oder saisonalen Rezepte. Nicht zwanzig. Nicht alle.
- Kurzvorstellung: Ein oder zwei Sätze, wer du bist und was dein Blog bietet. Keine halbe Lebensgeschichte.
- Kategorieübersicht: Zeig deinen Besuchern, welche Themen sie bei dir finden. "Pasta", "Backen", "Meal Prep" -- mit Bildern, nicht nur als Textlinks.
- Newsletter-Anmeldung: Wer sich für deine Rezepte interessiert, soll sich einfach eintragen können.
Saisonale Inhalte können sinnvoll sein, aber nur wenn du sie auch regelmäßig aktualisierst. Weihnachtsplätzchen im März sind schlimmer als gar kein saisonaler Bereich.
Wichtig: Weniger ist auf der Startseite fast immer mehr. Wenn du alles gleichzeitig zeigst, sieht der Besucher nichts. Überleg dir, was die drei wichtigsten Dinge sind, die ein neuer Besucher über deinen Blog wissen soll, und bau die Seite darum herum auf.
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