Newsletter, Vorschauen und Feeds, die automatisch funktionieren
In Kurs 1 haben wir gesehen, warum Newsletter-Plugins, Social-Media-Vorschauen und RSS-Feeds Rezeptdaten aus Plugins nicht einbinden können...
In Kurs 1 haben wir gesehen, warum Newsletter-Plugins, Social-Media-Vorschauen und RSS-Feeds Rezeptdaten aus Plugins nicht einbinden können. Wenn Rezeptdaten aber nativ in WordPress liegen, lösen sich diese Probleme von selbst.
Newsletter mit Rezeptdaten
Newsletter-Plugins greifen auf wp_posts und wp_postmeta zu. Wenn Rezeptdaten dort liegen, können sie automatisch eingebunden werden:
- „Die 5 schnellsten Rezepte dieser Woche" — eine Query nach dem Kochzeit-Meta-Feld, sortiert aufsteigend, limitiert auf 5
- „Neue Herbstrezepte" — eine Taxonomie-Query auf die Saison-Taxonomy
- Rezeptvorschau im Newsletter — Titel, Bild, Kochzeit und Portionenanzahl, direkt aus den Meta-Feldern
Kein Custom-Code pro Newsletter. Kein Shortcode, der nicht gerendert wird. Standard-WordPress-Daten, die jedes Newsletter-Plugin verarbeiten kann.
Social-Media-Vorschauen mit Rezeptinfos
Open-Graph-Tags werden von WordPress oder SEO-Plugins aus den Standard-WordPress-Daten erzeugt. Wenn Rezeptdaten in wp_postmeta liegen, können sie in die Vorschau einfließen:
- Das Rezeptbild als
og:image - Kochzeit und Portionen in der Beschreibung
- Der Rezepttyp als Teil des Titels
Wenn jemand dein Rezept auf Facebook, Pinterest oder WhatsApp teilt, zeigt die Vorschau nicht nur den Blogtext, sondern auch die relevanten Rezeptinformationen.
RSS-Feeds mit strukturierten Rezeptdaten
Der RSS-Feed deines Blogs enthält automatisch die Rezeptdaten, weil sie Teil des WordPress-Content-Modells sind. Feed-Reader zeigen nicht nur den Blogtext, sondern können auch auf die Rezeptfelder zugreifen.
Das ist besonders relevant für Feed-basierte Dienste und Aggregatoren, die Foodblog-Inhalte sammeln und weiterverbreiten.
Das Prinzip
All diese Kanäle — Newsletter, Social Media, RSS — greifen auf das WordPress-Content-Modell zu. Wenn Rezeptdaten dort liegen, funktioniert jeder Kanal automatisch. Kein eigener Adapter pro Kanal, kein Custom-Code pro Integration. Ein Architekturentscheid, der sich auf alle Kanäle gleichzeitig auswirkt.
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