Was sich bei einer Migration wirklich ändert
Viele Bloggerinnen unterschätzen den Umfang einer Rezeptmigration. Sie denken an Zutaten und Zubereitungsschritte. In Wirklichkeit sind deutlich mehr Daten betroffen. Rezeptfelder...
Viele Bloggerinnen unterschätzen den Umfang einer Rezeptmigration. Sie denken an Zutaten und Zubereitungsschritte. In Wirklichkeit sind deutlich mehr Daten betroffen.
Rezeptfelder. Zutaten, Schritte, Zubereitungszeit, Portionen, Schwierigkeitsgrad, Küche, Gang — jedes Plugin hat eigene Felder mit eigener Logik. Was in einem Plugin ein Freitextfeld ist, ist im anderen eine strukturierte Liste. Was in einem Plugin "Kategorie" heißt, heißt im anderen "Küche". Diese Unterschiede sind der Hauptgrund, warum Migration kein automatischer Prozess ist.
Schema-Markup. Das ist der Teil, den Google direkt sieht. Jedes Plugin erzeugt sein Recipe-Schema anders. Manche geben nur die Pflichtfelder aus, andere zusätzlich Nährwerte, Video-Informationen und Bewertungen. Nach einer Migration sieht das Schema für Google anders aus — selbst wenn die gleichen Informationen drin stehen.
Bilder. Rezeptbilder sind oft das unterschätzte Problem. Das alte Plugin hatte vielleicht ein Hauptbild pro Rezept. Das neue unterstützt Bilder pro Zubereitungsschritt. Oder umgekehrt: Das alte System hatte Prozessbilder, das neue ordnet sie anders zu. Die Bildzuordnung manuell zu prüfen gehört zu den zeitaufwendigsten Schritten.
Kommentare und Bewertungen. Sternebewertungen sind an das alte Plugin gebunden. Bei einer Migration gehen sie verloren, wenn sie nicht explizit überführt werden. 87 Fünf-Sterne-Bewertungen auf deinem Kartoffelsuppen-Rezept sind weg, wenn du nicht aufpasst. Und mit ihnen das aggregierte Rating im Schema-Markup.
Kategorien und Schlagwörter. Manche Plugins nutzen eigene Taxonomien für Rezeptkategorien. Diese sind nicht identisch mit den WordPress-Kategorien. Bei einer Migration muss entschieden werden: Werden die Plugin-Kategorien zu WordPress-Kategorien? Werden sie zusammengeführt? Werden sie neu sortiert?
Unser Tipp: Mach vor der Migration eine vollständige Liste aller Datentypen, die betroffen sind. Nicht nur die offensichtlichen. Je gründlicher diese Liste, desto weniger Überraschungen nach der Migration.
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