Rezept-Schema: Grundlagen und Ausblick
Wenn Google ein Rezept mit Bild, Sternen, Zubereitungszeit und Kalorienangabe in den Suchergebnissen zeigt, kommt das nicht aus dem sichtbaren Seiteninhalt...
Wenn Google ein Rezept mit Bild, Sternen, Zubereitungszeit und Kalorienangabe in den Suchergebnissen zeigt, kommt das nicht aus dem sichtbaren Seiteninhalt. Es kommt aus den strukturierten Daten im Quellcode deiner Seite.
Strukturierte Daten sind maschinenlesbare Informationen nach dem Schema.org-Standard. Für Rezeptseiten gibt es den Typ Recipe, der Google genau mitteilt: Das hier ist ein Rezept, es hat diese Zutaten, diese Zubereitungszeit und diesen Nährwert.
Ohne dieses Markup wird dein Rezept in den Suchergebnissen als normaler Textlink angezeigt. Mit Markup bekommt es ein Rich Snippet — und Rich Snippets bekommen nachweislich mehr Klicks. Bei den Blogs, die wir betreuen, sehen wir Klickraten-Steigerungen von 20 bis 40 Prozent nach der Implementierung von sauberem Recipe-Schema.
Die gute Nachricht: Wenn du ein Rezept-Plugin wie WP Recipe Maker verwendest, werden die wichtigsten Schema-Felder automatisch erzeugt. Du musst keinen Code schreiben. Aber du musst verstehen, welche Felder es gibt und welche davon wirklich ausgefüllt sein müssen.
Die Pflichtfelder für ein gültiges Recipe-Schema sind:
name(Rezeptname)image(mindestens ein Bild)recipeIngredient(Zutatenliste)recipeInstructions(Zubereitungsschritte)
Alles weitere — Zubereitungszeit, Nährwerte, Bewertungen, Portionen — ist optional, verbessert aber die Darstellung in den Suchergebnissen erheblich.
Das Thema Schema-Markup ist umfangreich genug für einen eigenen Kurs. Im nächsten Teil der Reihe, Strukturierte Daten für Rezepte, gehen wir jedes Feld im Detail durch, behandeln auch HowTo-, FAQ- und Video-Schema und zeigen, wie du dein Markup testest und Fehler behebst.
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