URL-Struktur und Breadcrumbs für Rezepte
Eine Kundin hatte ihre Rezepte unter URLs wie /2024/03/15/mein-neues-rezept-fuer-einen-wirklich-tollen-kuchen/ veröffentlicht...
Eine Kundin hatte ihre Rezepte unter URLs wie /2024/03/15/mein-neues-rezept-fuer-einen-wirklich-tollen-kuchen/ veröffentlicht. Datumsbasiert, viel zu lang und ohne jede thematische Einordnung. Google konnte aus der URL nicht erkennen, ob es um Kuchen, Brot oder Suppe ging.
Gute Rezept-URLs sind kurz, beschreibend und stabil:
/zitronenkuchen-mit-joghurt/statt/2024/rezepte/backen/kuchen/zitronenkuchen-mit-joghurt//cremige-kartoffelsuppe/statt/index.php?p=4372
Flache URL-Strukturen funktionieren für die meisten Foodblogs am besten. Das Keyword im Slug hilft Google bei der Einordnung, und kurze URLs werden in den Suchergebnissen vollständig angezeigt.
Wenn du Kategorien in der URL-Struktur nutzt (z.B. /backen/zitronenkuchen/), wird es komplizierter. Sobald ein Rezept in mehreren Kategorien liegt, musst du dich für eine kanonische URL entscheiden. Die Details zur Kategorieplanung findest du in der Taxonomien-Reihe.
Breadcrumbs sind die Navigationspfade, die Google oberhalb der URL in den Suchergebnissen anzeigt. Statt nur foodblog.de sieht der Suchende dann Foodblog > Backen > Kuchen. Das gibt Kontext und erhöht die Klickrate.
Damit Google Breadcrumbs anzeigt, braucht deine Seite ein BreadcrumbList-Schema. Die technische Umsetzung behandeln wir im nächsten Kurs Strukturierte Daten für Rezepte. Hier geht es erst mal um die Logik: Deine Breadcrumb-Struktur sollte die tatsächliche Hierarchie deines Blogs widerspiegeln, nicht willkürlich zusammengesetzt sein.
Unser Tipp: Ändere bestehende URLs nur, wenn es einen guten Grund gibt. Jede URL-Änderung erfordert eine 301-Weiterleitung, und es dauert Wochen, bis Google die neue Adresse vollständig übernimmt.
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