Wie Google Rezeptseiten versteht und rankt
Wenn du "Kartoffelsuppe einfach" bei Google eingibst, bekommst du keine normale Ergebnisliste. Du bekommst Rezeptkarten mit Bildern, Zubereitungszeiten und Bewertungen...
Wenn du "Kartoffelsuppe einfach" bei Google eingibst, bekommst du keine normale Ergebnisliste. Du bekommst Rezeptkarten mit Bildern, Zubereitungszeiten und Bewertungen. Google behandelt Rezeptseiten grundlegend anders als einen Blogartikel über WordPress-Plugins.
Der Grund: Google setzt für Rezeptsuchen spezialisierte Algorithmen ein. Diese Algorithmen ändern sich regelmäßig. Vor ein paar Jahren war es relativ egal, wo auf der Seite die Zutatenliste stand. Seit den letzten Updates sehen wir bei den Blogs, die wir betreuen, einen klaren Trend: Seiten, auf denen die Zutaten früh und strukturiert auftauchen, ranken tendenziell besser.
Aber hier ist der entscheidende Punkt: Was heute funktioniert, kann morgen anders gewichtet werden. Wir haben in zehn Jahren schon mehrere dieser Verschiebungen miterlebt. Was sich nie geändert hat, sind drei Grundprinzipien:
Struktur. Google muss den Aufbau deiner Rezeptseite verstehen können. Klare Überschriften, getrennte Abschnitte für Zutaten, Anleitung und Nährwerte. Wenn Google raten muss, wo das Rezept anfängt und wo der Blogtext aufhört, hast du ein Problem.
Leichtgewichtigkeit. Rezeptseiten, die schnell laden, werden bevorzugt. Das klingt banal, aber wir sehen immer wieder Foodblogs mit 8-Sekunden-Ladezeiten wegen unkomprimierter Bilder und zu vielen Plugins.
Verständlichkeit für Algorithmen. Strukturierte Daten, sauberer HTML-Code, eindeutige Seitenstruktur. Je weniger Google interpretieren muss, desto zuverlässiger wird deine Seite eingeordnet.
Einzelne Tricks bringen kurzfristig vielleicht etwas. Langfristig gewinnen die Blogs, die auf solide Grundlagen setzen. Genau darum geht es in diesem Kurs.

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