Was die Suche findet und wie sie gewichtet
Gib mal "Schokolade" in die Rezeptsuche ein. Du bekommst das Schokoladenkuchen-Rezept vor dem Blogpost über deine Lieblings-Schokoladenmarke...
Gib mal "Schokolade" in die Rezeptsuche ein. Du bekommst das Schokoladenkuchen-Rezept vor dem Blogpost über deine Lieblings-Schokoladenmarke. Das ist kein Zufall — das ist Gewichtung.
Die Rezeptsuche durchsucht vier Felder pro Rezept: den Titel, die Zutatenliste, die Einleitung und die Zubereitungsschritte. Aber nicht alle Felder zählen gleich viel.

Der Titel hat das höchste Gewicht. Wenn jemand "Kartoffelsuppe" sucht und ein Rezept genau so heißt, steht es ganz oben. Danach kommen die Zutaten — wer nach "Feta" sucht, will Rezepte mit Feta finden, nicht Rezepte, die Feta in der Einleitung erwähnen. Erst an dritter und vierter Stelle folgen Einleitung und Zubereitungsschritte.
Das Ganze funktioniert auch mit unscharfer Suche. Fuse.js nutzt sogenanntes Fuzzy Matching: Wenn jemand "Schokolde" tippt (ohne das zweite a), findet die Suche trotzdem "Schokolade". Das hilft besonders bei Tippfehlern auf dem Smartphone, wo die Fehlerquote deutlich höher ist als am Desktop.
Ein Sonderfall sind deutsche Umlaute. Die Suche erkennt, dass "Käse" und "Kaese" dasselbe meinen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht — viele Suchimplementierungen scheitern genau daran.
Unser Tipp: Achte bei deinen Rezepttiteln auf klare, suchbare Begriffe. "Omas Geheimrezept" klingt charmant, aber niemand sucht danach. "Kartoffelsuppe mit Würstchen" ist für die Suche deutlich besser — und deine Leser wissen sofort, was sie erwartet.
Die Gewichtung lässt sich nicht manuell anpassen — sie ist im Theme fest eingestellt und auf typisches Suchverhalten bei Foodblogs optimiert. Das ist Absicht: Eine Einstellung weniger, um die du dich kümmern musst.
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