Warum die Standard-Suche für Rezepte nicht reicht
Jemand tippt "Kartoffel" in die Suchleiste deines Blogs. Was passiert? Die WordPress-Standardsuche liefert jeden Beitrag, in dem das Wort irgendwo vorkommt...
Jemand tippt "Kartoffel" in die Suchleiste deines Blogs. Was passiert? Die WordPress-Standardsuche liefert jeden Beitrag, in dem das Wort irgendwo vorkommt. Den Blogpost, in dem du beiläufig erwähnst, dass du Kartoffeln magst. Die Über-mich-Seite. Und irgendwo dazwischen vielleicht auch das Kartoffelgratin-Rezept.
Das Problem ist nicht, dass die Standardsuche kaputt wäre. Sie funktioniert genau so, wie sie soll: Sie durchsucht alle Inhalte gleichwertig. Titel, Fließtext, Sidebar-Widgets — alles auf einer Ebene.
Für einen Blog über WordPress-Tipps ist das akzeptabel. Für einen Foodblog mit 200 Rezepten ist es ein Desaster.
Rezeptsuchen funktionieren anders als normale Textsuchen. Wenn jemand "Kartoffel" eingibt, will er ein Rezept mit Kartoffeln — nicht einen Reisebericht, in dem Bratkartoffeln vorkommen. Der Rezepttitel und die Zutatenliste müssen stärker gewichtet werden als ein beiläufiger Verweis im Fließtext.
Die Standard-Suche weiß aber nicht, was eine Zutatenliste ist. Sie kennt keinen Unterschied zwischen einem Rezepttitel und einer Zwischenüberschrift. Für sie ist Text einfach Text.
Unser Tipp: Bevor du über eine bessere Suche nachdenkst, prüf einmal selbst: Gib drei typische Zutaten in deine aktuelle Blogsuche ein und schau, was als erstes Ergebnis erscheint. Wenn es kein Rezept ist, weißt du, warum du hier richtig bist.
Genau dieses Problem löst die Rezeptsuche im Foodblogliebe-Theme. Sie weiß, welche Felder zu einem Rezept gehören, und gewichtet sie entsprechend. Wie das technisch funktioniert, schauen wir uns in der nächsten Lektion an.
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