Interne Verlinkung zwischen Rezepten, Kategorien und Startseite
Interne Links sind das Werkzeug, mit dem du Google sagst, welche Seiten auf deinem Blog wichtig sind. Jeder Link von Seite A zu Seite B überträgt ein Stück Autorität...
Interne Links sind das Werkzeug, mit dem du Google sagst, welche Seiten auf deinem Blog wichtig sind. Jeder Link von Seite A zu Seite B überträgt ein Stück Autorität. Und die Seite mit der meisten Autorität ist in der Regel deine Startseite.
Das Prinzip ist einfach: Was von der Startseite aus direkt erreichbar ist, stuft Google als wichtiger ein. Was drei Klicks entfernt liegt, als weniger wichtig. Bei Foodblogs mit hunderten Rezepten kann das zum Problem werden, wenn die meisten Rezepte nur über die Archivseite erreichbar sind.
Ein sinnvolles Verlinkungsmuster für Foodblogs sieht so aus:
Startseite verlinkt auf Kategorieseiten. Deine wichtigsten Rezeptkategorien sollten direkt von der Startseite erreichbar sein. Wie du das in der Startseiten-Kursreihe gelernt hast, ist die Startseite eine SEO-Zentrale, die Autorität gezielt verteilt.
Kategorieseiten verlinken auf die besten Rezepte. Nicht nur chronologisch die neuesten, sondern gezielt die stärksten Rezepte der Kategorie.
Rezepte verlinken untereinander. "Dazu passt unser Knoblauchbrot" oder "Die leichte Variante findest du hier" sind natürliche Verlinkungsmöglichkeiten innerhalb eines Clusters.
Rezepte verlinken zurück auf ihre Kategorie. Das schließt den Kreis und stärkt die Kategorieseite als Pillar-Page.
Was wir bei Kundenblogs oft beheben: Rezepte, die seit Jahren online sind und keinen einzigen internen Link haben. Kein anderes Rezept verweist auf sie, keine Kategorieseite hebt sie hervor. Für Google sind solche Seiten Waisen, und Waisen ranken selten gut.
Unser Tipp: Nimm dir pro Woche fünf ältere Rezepte vor und prüfe, ob sie von mindestens zwei anderen Seiten deines Blogs verlinkt werden. Wenn nicht, ergänze die Links. Das dauert zehn Minuten und bringt mehr als ein neues Rezept.
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