Lektionen5

Die perfekte Rezeptseite für Foodblogs

Lerne, wie eine gute Rezeptseite aufgebaut ist, welche Bausteine sie braucht und warum Struktur, Lesbarkeit und Leichtgewichtigkeit über den Erfolg entscheiden.

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Scannbarkeit und mobile Lesbarkeit

Über 70 Prozent der Besucher auf Foodblogs kommen mit dem Handy. Viele davon stehen dabei in der Küche, die Hände voller Teig, und versuchen den nächsten Schritt zu lesen...

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Über 70 Prozent der Besucher auf Foodblogs kommen mit dem Handy. Viele davon stehen dabei in der Küche, die Hände voller Teig, und versuchen den nächsten Schritt zu lesen. Wenn deine Rezeptseite auf dem Smartphone nicht funktioniert, funktioniert sie für die Mehrheit deiner Leser nicht.

Scannbarkeit heißt: Ein Leser kann die Seite überfliegen und sofort finden, was er sucht, ohne jeden Absatz lesen zu müssen.

Absätze kurz halten. Zwei bis drei Sätze pro Absatz reichen auf einer Rezeptseite meistens aus. Lange Textblöcke wirken auf dem Handy wie eine Wand. Wer in der Küche steht, scrollt weiter statt zu lesen.

Zwischenüberschriften als Wegweiser. Jeder Abschnitt bekommt eine Überschrift, die sagt, was drin steht. "Tipps für die Zubereitung" ist besser als gar keine Überschrift, aber "So wird der Teig nicht zu klebrig" ist noch besser, weil es eine konkrete Frage beantwortet.

Sprungmarken einsetzen. Ein "Zum Rezept"-Button ganz oben spart Scrollen. Wir sehen auf den Blogs, die wir betreuen, dass Seiten mit Sprungmarke eine deutlich niedrigere Absprungrate haben als solche ohne.

Listen statt Fließtext. Wo es um Aufzählungen geht, zum Beispiel bei Zutaten-Alternativen oder Tipps, funktionieren Listen besser als ausformulierte Sätze.

Was Bilder auf Rezeptseiten betrifft: Wie viele Bilder sinnvoll sind, welche Formate gut funktionieren und wie du Bilder für verschiedene Kanäle optimierst, wird in der Bilder-Reihe ausführlich behandelt. Hier nur so viel: Jedes Bild, das du einbaust, muss einen Mehrwert liefern. Ein Foto pro Zubereitungsschritt ist auf einem Brot-Rezept hilfreich. Auf einem Salat-Rezept mit drei Schritten eher nicht.

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