Die Rezeptkarte als Kernbaustein
Die Rezeptkarte ist der wichtigste Baustein auf deiner Rezeptseite. Nicht der hübscheste, nicht der kreativste, aber der, den Leser tatsächlich nutzen...
Die Rezeptkarte ist der wichtigste Baustein auf deiner Rezeptseite. Nicht der hübscheste, nicht der kreativste, aber der, den Leser tatsächlich nutzen. Wenn jemand dein Rezept nachkochen will, schaut er auf die Rezeptkarte, nicht auf deine Einleitung.
Was in eine gute Rezeptkarte gehört:
Zutaten. Klar gegliedert, mit exakten Mengenangaben. Wenn dein Rezept mehrere Komponenten hat, zum Beispiel Teig und Füllung, trenne die Zutatenlisten. Nichts ist nerviger, als beim Kochen in einer langen Liste nach der richtigen Zutat zu suchen.
Anleitung. Nummerierte Schritte, jeder Schritt eine Handlung. Nicht drei Schritte in einem Absatz zusammenfassen. Wer mit mehligen Händen auf dem Handy scrollt, will kurze, klare Schritte.
Zeiten. Vorbereitungszeit und Kochzeit getrennt. "90 Minuten" sagt nichts darüber aus, ob ich 20 Minuten aktiv in der Küche stehe und 70 Minuten der Ofen arbeitet.
Portionen. Wie viele Portionen ergibt das Rezept? Klingt banal, fehlt aber erstaunlich oft.
Druckbarkeit. Leser drucken Rezepte aus. Wenn deine Rezeptkarte beim Drucken das Layout zerschießt oder die Werbung mitdruckt, ist das ein Problem. Die meisten Recipe-Plugins wie WP Recipe Maker oder Tasty Recipes haben eine eingebaute Druckansicht. Nutze sie.
Die Rezeptkarte liefert auch die Basis für strukturierte Daten, also das Schema-Markup, das Google braucht, um dein Rezept in den Suchergebnissen mit Bild, Bewertung und Kochzeit anzuzeigen. Wie dieses Markup genau funktioniert und was du dafür einstellen musst, wird in der Rezept-SEO-Reihe behandelt. Hier geht es erst einmal darum, dass die Karte inhaltlich stimmt.
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