Aufbau und Struktur einer Rezeptseite
Eine Rezeptseite ist kein normaler Blogpost. Sie folgt einer bestimmten Reihenfolge, und diese Reihenfolge hat sich nicht zufällig entwickelt...
Eine Rezeptseite ist kein normaler Blogpost. Sie folgt einer bestimmten Reihenfolge, und diese Reihenfolge hat sich nicht zufällig entwickelt. Leser erwarten sie, Google versteht sie, und wer davon abweicht, verliert Besucher.
Die bewährte Abfolge sieht so aus:
1. Einleitung. Kurz. Zwei bis vier Absätze, in denen du erklärst, warum dieses Rezept besonders ist, woher es kommt oder was den Geschmack ausmacht. Keine Lebensgeschichte. Wir kommen gleich noch dazu, warum zu lange Einleitungen eines der größten Probleme auf Rezeptseiten sind.
2. Rezeptkarte. Das Herzstück der Seite. Zutaten, Anleitung, Zeiten, Portionen. Alles auf einen Blick, idealerweise druckbar. Die Rezeptkarte bekommt in der nächsten Lektion ein eigenes Kapitel.
3. Tipps und Hinweise. Was kann man austauschen? Welche Zutat lässt sich ersetzen? Wie bewahrt man Reste auf? Dieser Bereich beantwortet die Fragen, die Leser sonst in die Kommentare schreiben.
4. Variationen. Glutenfreie Version? Vegane Alternative? Wenn es sinnvolle Abwandlungen gibt, gehören sie hier hin, nicht in die Einleitung.
5. FAQ. Häufige Fragen, die aus den Kommentaren kommen oder die du vorwegnehmen kannst. Dieser Bereich hilft auch bei Google, weil er konkrete Suchanfragen beantwortet.
Die Reihenfolge ist kein Zufall. Leser, die das Rezept suchen, scrollen direkt zur Rezeptkarte. Leser, die mehr wissen wollen, lesen weiter. Und Google kann die Seite sauber in Abschnitte gliedern.
Unser Tipp: Nutze Sprungmarken, damit Leser direkt zur Rezeptkarte springen können. Ein einfacher "Zum Rezept"-Button am Anfang spart Scrollen und senkt die Absprungrate.

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