Dateiformate, Komprimierung und Ladezeiten
Ein einzelnes unkomprimiertes Rezeptbild kann 4 bis 8 MB groß sein. Auf einer Rezeptseite mit drei Bildern sind das schnell 20 MB...
Ein einzelnes unkomprimiertes Rezeptbild kann 4 bis 8 MB groß sein. Auf einer Rezeptseite mit drei Bildern sind das schnell 20 MB. Kein mobiler Nutzer wartet darauf — und Google schon gar nicht.
WebP ist der Standard. Das Format liefert bei gleicher Qualität 25 bis 35 Prozent kleinere Dateien als JPEG. Alle modernen Browser unterstützen WebP. Wenn dein Blog noch ausschließlich JPEG ausliefert, verschenkst du Ladezeit. Bei unseren betreuten Blogs konvertieren wir alle Bilder automatisch im Build-Prozess.
Die richtige Ausgangsgröße. Exportiere Bilder in der Breite, die dein Blog tatsächlich braucht. Die meisten Foodblog-Layouts zeigen Inhaltsbilder mit maximal 800 bis 1200 Pixel Breite. Ein Bild mit 4000 Pixeln Breite hochzuladen und WordPress verkleinern zu lassen, erzeugt unnötige Varianten in der Mediathek und kostet Speicherplatz.
Komprimierungsstufe. Für Foodfotos funktioniert eine JPEG-Qualität von 75 bis 85 Prozent gut. Darunter werden Farbverläufe in Soßen oder Teigen sichtbar stufig. Darüber ist der Qualitätsgewinn für das menschliche Auge minimal, die Dateigröße steigt aber deutlich.
Lazy Loading. Bilder, die erst beim Scrollen sichtbar werden, sollten lazy geladen werden. Das erste Bild auf der Seite — in der Regel das Featured Image — wird davon ausgenommen, weil es sofort sichtbar sein muss. Wer den Kurs SEO-Grundlagen für Foodblogger kennt, hat das Thema Ladezeit und Core Web Vitals dort schon aus der technischen Perspektive gesehen.
Unser Tipp: Prüfe deine letzten zehn Rezeptbeiträge. Wie groß sind die Bilder? Wenn einzelne Dateien über 300 KB liegen, lohnt sich eine Nachkomprimierung.
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