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Bilder für Foodblogs

Verstehe, welche Bilder dein Foodblog wirklich braucht, wie sie zur Markenwirkung beitragen und warum Dateigröße und Formate von Anfang an mitgedacht werden müssen.

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Marketing

Bildstile für Rezepte und Markenwirkung

Wenn ich zehn Foodblogs nebeneinander öffne und die Logos ausblende, erkenne ich bei vielleicht drei sofort, welcher Blog das ist. Nicht am Rezept, sondern am Bildstil...

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Wenn ich zehn Foodblogs nebeneinander öffne und die Logos ausblende, erkenne ich bei vielleicht drei sofort, welcher Blog das ist. Nicht am Rezept, sondern am Bildstil. Genau das ist Markenwirkung durch Bilder.

Ein konsistenter Bildstil entsteht durch wenige, bewusste Entscheidungen:

Licht. Arbeitest du mit natürlichem Tageslicht oder mit Kunstlicht? Beides kann gut aussehen, aber die Mischung wirkt unruhig. Die meisten erfolgreichen Foodblogs, die wir betreuen, fotografieren bei Tageslicht an einem festen Platz.

Hintergrund. Zwei bis drei Untergründe reichen. Holz, heller Marmor, dunkler Schiefer — solche Kombinationen funktionieren. Wenn jedes Rezept auf einem anderen Untergrund steht, wirkt der Blog wie ein Flickenteppich.

Perspektive. Die klassischen Foodblog-Perspektiven sind Overhead (von oben), 45 Grad (schräg von vorne) und Augenhöhe. Viele Blogs nutzen fast ausschließlich Overhead. Das funktioniert für flache Gerichte wie Salate und Pizzen, aber bei Torten oder aufgetürmten Burgern sieht man nichts. Misch die Perspektiven bewusst, nicht zufällig.

Farbpalette. Manche Blogs arbeiten mit warmen Erdtönen, andere mit hellen, kühlen Farben. Beides hat seine Berechtigung. Entscheidend ist, dass sich ein roter Faden durchzieht — bei den Requisiten, beim Geschirr, bei den Servietten.

Der Wiedererkennungswert entsteht nicht über Nacht. Aber wenn du dich für eine Grundrichtung entscheidest und sie über zwanzig, dreißig Rezepte durchhältst, baut sich ein visuelles Profil auf. Leser erkennen deine Bilder dann auch auf Pinterest oder Instagram, ohne den Blognamen zu lesen.

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