Pinterest-Bilder: Formate, Text-Overlays und Strategie
Pinterest ist eine Bildsuchmaschine. Was nicht visuell überzeugt, wird nicht angeklickt — egal wie gut das Rezept dahinter ist...
Pinterest ist eine Bildsuchmaschine. Was nicht visuell überzeugt, wird nicht angeklickt — egal wie gut das Rezept dahinter ist. Die gute Nachricht: Die Regeln sind klar und relativ stabil.
Das Standardformat ist 2:3, also 1000 x 1500 Pixel. Das füllt im Pinterest-Feed die maximale Breite aus und bekommt die meiste Sichtbarkeit. Quadratische Pins (1:1) wirken im Feed kleiner und werden weniger beachtet. Extrem lange Pins (1:3 oder länger) werden von Pinterest mittlerweile beschnitten.
Text-Overlays machen den Unterschied zwischen einem Pin, der geklickt wird, und einem, der übersehen wird. Der Text sollte das Rezept in drei bis fünf Wörtern beschreiben: "Einfaches Bananenbrot ohne Zucker" funktioniert besser als nur ein Foto. Achte auf Kontrast — weißer Text auf hellem Essen ist nicht lesbar. Ein halbtransparenter Balken hinter dem Text löst das Problem.
Schriftgröße. Denk dran, dass die meisten Pinterest-Nutzer auf dem Handy unterwegs sind. Text, der auf dem Desktop gut aussieht, ist mobil oft zu klein. Teste deine Pins auf dem Handy, bevor du sie hochlädst.
Branding. Dein Blogname oder Logo gehört auf jeden Pin, klein und dezent. Nicht um Diebstahl zu verhindern — das funktioniert sowieso nicht — sondern damit Nutzer, die deine Pins mehrfach sehen, deinen Blog wiedererkennen.
Wer tiefer in Pinterest als Plattform einsteigen will — Strategie, Pinnwände, Frequenz — findet das in der Pinterest-Kursreihe. Hier geht es nur um die Bilder selbst.
Wenn du diese Lektion gelesen hast, markiere sie als abgeschlossen.
