Kurze Antwort: …. weil wir müssen, damit unsere Kunden wettbewerbsfähig bleiben.
Wir haben über 10 Jahre lang Erfahrungen mit Themes und Plugins gesammelt und viele kleine Erfolge gefeiert, aber die WordPress-Welt hat sich weiterentwickelt. WordPress ist okay, PHP ist gut, aber Plugins und Themes sind es nicht mehr.
Es gibt folgende Hintergründe:
- Der CEO von WordPress.com, die Entwicklungen im KI Umfeld und moderne Applikationstechnologie haben so ziemlich alle Entwickler der Plugins und Themes verjagt. Standard-Plugins wie WP Rocket und RankMath gehören mittlerweile Konsortien und werden nur minimal weiterentwickelt.
Auch haben neue Technologien viele Standardfunktionen, die WordPress schon lange haben sollte, einfach im Standard wie zum Beispiel Bildoptimierung. Der Kern von WordPress wird weiterentwickelt, aber das Ecosystem ist schon gestorben.
Viele Plugins wie zum Beispiel RankMath verursachen auch immer wieder kritische Fehler.
Es gibt überhaupt gar keinen Grund, warum WordPress nicht schon längst eine Backup-Lösung, eine Bildoptimierung, Sicherheitsfeatures ein eigenes SEO-Plugin und eine Erweiterbarkeit hinsichtlich eigener Felder im Standard haben sollte. - WordPress ist extrem einfach zu bedienen und auch einfach zu betreiben. Auch Laien sind in der Lage dazu. Web-Hoster haben günstige Angebote wie Webgo oder Hetzner. Das ist alles ideal.
- WordPress ist verhältnismäßig sicher. Zwar gibt es Milliarden von Hackern mit Ziel WordPress, aber mit einem reaktiven Sicherheitskonzept, einem guten Passwort und einem reinen Webhosting wird man dem ganzen schnell Herr der Lage.
Aber die Plugins sind es nicht mehr. Selbst für den WP Recipe Maker kommen hier kritische Security-Meldungen, da viele der Plugins nicht mehr richtig betreut werden. - Viele der interessanten Funktionen, die wir Foodblogger benötigen, sind einfach nicht verfügbar. Eine gute Rezeptsuche, eine gute Rezeptarchivseite, ein guter Rezept-Newsletter, eine Favoritenfunktion, ein Rezeptplaner…. Alle wirklich coolen Funktionen fühlen sich im Standard WordPress mit Plugins wie ein Fremdkörper an.
- Gutenberg und der KI-Content sind eine eigene Geschichte. Es ist gar nicht so leicht, KI-generierten Content in Gutenberg zu pasten. Von Rezeptcontent mit bis zu 40 eigenen Feldern, wie Zutaten oder Schritte, brauchen wir gar nicht zu reden.
- Und der letzte Punkt ist Page Speed und Funktionalität. Um bei WordPress Ladezeiten rund um eine Sekunde zu bekommen, muss man die Rezeptseiten 100 % unter Kontrolle haben, ohne dass ein drittes Plugin Code oder JavaScript hinzufügt, denn nur so hat man eine wettbewerbsfähige Foodblogseite.
Die speziellen Foodblog-Funktionen
Daher haben wir eine WordPress-Lösung entwickelt, die folgende Funktionalität hat:
- Eine extrem gute Rezept-Detail-Seite mit Designelementen und der Möglichkeit, dass sie unter einer Sekunde lädt. Sie ist wirklich hyperoptimiert, und jede Code-Zeile dreimal überprüft. Mit dem perfekten Schema für Google.
- Eine Rezeptarchiv-Seite mit Potenzial zu ranken.
- Eine Rezeptsuche, die auch mobil funktioniert.
- Einem Rezept Newsletter
- VG Wort Integration auch in Archive und Pages
- Ein MDX-Editor zur Bearbeitung von Rezept-Content mit KI


Während sich jeder unter dem Thema „Rezeptseiten“, „Rezeptarchiv“ oder „Rezeptsuche“ etwas vorstellen kann, ist ein Rezept-Newsletter nicht selbst erklärend.
Ein Rezept-Newsletter verschickt zu einem gewissen Zeitpunkt entweder eine Rezeptliste oder eine Rezeptsammlung an die Abonnenten. Der Blogger baut vorher entweder zum Beispiel 52 Listen auf, die dann zu einem gewissen Zeitpunkt, zum Beispiel jede Woche, verschickt werden. Oder er hängt an jedes Rezept ein Datum und dann wird an diesem Datum ein Newsletter erstellt und wenn das Datum dann gekommen ist, verschickt.
Die Newsletter kann man etwas anpassen, aber es ist eine kleine Lösung in WordPress und jeder Webhoster wird bei mehr als 200 E-Mails pro Stunde einen Riegel davor schieben. Wir vermuten eine Skalierbarkeit bis ca. 2.000 Abonnenten. Da man die E-Mails auch in 50er-Badges pro Stunde verschicken kann. Ab einer gewissen Größe benötigt man aber eine zusätzliche Newsletter-Technik. Für den Start ist es aber perfekt.
Die VG Wort-Integration ist für viele Foodblogger eine sehr gute Einnahmequelle. Aber die existierenden Plugins WP Prosodia und WP Worthy bereiten uns große Sorgen, denn sie verschwinden immer wieder aus den Plugin-Stores und werden auch nur von ein oder zwei Personen betreut. Auch die VG Wort eigene Lösung ist nicht besonders erfolgreich.
Auch hier haben wir in WordPress nativ eine Funktion aufgebaut, mit der man Zellmarken importieren kann und sie allen Contentarten einfach zuweisen.
Der MDX-Editor ist eine Innovation für Profis. Es ist bisher extrem schwer mit KI, Rezeptinhalte zu erstellen, sie umzuschreiben oder zu optimieren, denn vieles ist fieldbasiert. Zutaten zum Beispiel müssen in die dafür vorgesehenen Felder eingetragen werden.
Das ändert sich mit dem MDX-Editor. Mit dem MDX Editor kann man ein Rezept inklusive aller Datenfelder wie FAQ, Zutaten, Kommentare usw. als strukturierten Text exportieren, mit KI bearbeiten und wieder importieren. Das benötigt etwas Übung, aber beschleunigt natürlich die Optimierung der Rezepte extrem.

Die etwas andere Technik
Und da wir viel Ärger mit Standard-Plugins hatten, haben wir folgende Funktionalitäten nativ mit eingebaut: Bildoptimierung, PageCache, CriticalCSS, LazyLoad, Object Cache, SEO und einen MDX-Editor um im Prinzip auf die Plugins RankMath, ACF, Anti-Spambee und WP Rocket zu verzichten.
Wir haben ein Set von 25 Designkomponenten entwickelt, um auch andere Elemente wie die Startseite oder About Me optisch attraktiv darzustellen ohne auf Block-Editoren zurückzugreifen. Es wird im Prinzip kein Plugin benötigt. Allerdings gibt es einige gute deutsche Plugins wie Statify oder Anti-Spambee oder Snitch. Die nicht ins Frontend eingreifen, aber trotzdem viel Sinn machen.
Im aktuellen WordPress sind auch die Datenbanken und der Server für viele Blogger ein Buch mit 7 Siegeln. Dinge wie Autoload, opCache oder Redis werden gern ignoriert, und kosten daher Ladezeiten.
Um den optimalen Page Speed zu erreichen, müssen aber Datenbank und Server zumindest richtig konfiguriert sein, daher haben wir ein Fenster in die Datenbank und ein Fenster zum Server gebaut, um zu beobachten, wie die Konfigurationen dort aussehen. Jeder, der sich ein bisschen auskennt, kann das dann selbst optimieren und einrichten. Auch ChatGPT kann hier sehr gut helfen.
Der etwas andere Entwicklungsprozess
Moderne Anwendungen werden alle über mit einem SourceCode Control System als Basis entwickelt. In den meisten Fällen heißt dieses System GitHub. So auch hier. Jede Datei, jedes Stück Source-Code, jede Dokumentation ist für alle Ewigkeiten gespeichert. Unsere Kunden bekommen Zugriff auf Ihre eigenen Sourcen und kann sie von jedem der WordPress-Blogs ein Stück weit versteht weiter entwickeln lassen.
Nach einem neuen Release werden die Dateien auf den Server via FTP kopiert.
Was muss man jetzt tun, um diese Lösungen zu bekommen? Stand Dezember 2025
Wenn du einen Blog neu aufbauen möchtest, dann schreib mich einfach an: Katharina.Schneider@foodblogliebe.de. Die Integration einer existierenden Lösung ist etwas komplizierter, aber im Prinzip können wir jede einzelne Funktion auch in einen StandardWordPress implementieren.
Folgende Vorgehensweise macht Sinn:
- Kurzes Gespräch über das Design und die Funktionen, speziell bei einem existierenden WordPress-Blog.
- Erstellung des Design-Systems – das ist ein knackiger Punkt und macht aus einem normalen Blog einen Champions League Blog. Dank Gemini 3 kostet das aber nichts mehr und dauert nur wenige Minuten.
- Implementierung der Dateien in einem Testsystem oder Staging-System
- Testen der neuen Funktionen
- Live schalten.
Die Implementierungskosten betragen je nach Aufwand ca. 500 bis 700 Euro für das komplette System. Sonderwünsche kosten natürlich etwas extra und es ist eine aktiver Vertrag mit Foodblogliebe notwendig.
Im Prinzip ist es ein Template, das für jeden Blogger auch individuell erweitert werden kann oder wir picken uns einzelne Funktionen raus.
Folgende Dinge werden aber nicht mehr benötigt:
– Ein kostenpflichtiges Theme
– WP Rocket
– RankMath Pro
– Block-Editoren

