Instagram Marketing als Foodmarke – Sechs Gründe

Influencer Marketing hat sich etabliert, viele Firmen haben die ersten Tests gewagt und analysieren mittlerweile ihre Ergebnisse. Auch im Instagram Marketing haben sich einige große Marken versucht, aber speziell hier ist noch extrem viel Luft nach oben! 

Hier meine sechs Gründe (Stand August 2018) warum sich Instagram Marketing vor allem für Foodmarken lohnt!

Grund 1: Instagram ist mehr Inspiration, weniger Freundes-Netzwerk

Neben den tollen Erlebnissen mit Freunden und der Familie ist Instagram, ähnlich wie Pinterest, eher ein inspirierendes Netzwerk. Durch Instagram ist es viel leichter Menschen mit den selben Hobbies, Lebenseinstellungen und auch Essgewohnheiten zu finden.

Food dominiert Instagram!

Während wenige Alltagserlebnisse zu neuen Essensinspirationen beitragen, bekommt man bei Instagram permanent neue Ideen via Smartphone geliefert. Inspirationen für neue Kuchen, spezielle Ernährungsformen oder Ideen für den Kindergeburtstag oder das Weihnachtsmenü führen zu stetig neuen Impulsen. Du hast noch keine Fondanttorte, Macarons oder gesunde Frühstücksbowls zubereitet? Dann steht das bestimmt auf deiner To Do-Liste, denn phantastische Influencer zeigen dir, wie man diese Dinge im handumdrehen zaubert und wie diese Dinge dein Leben besser machen!

Grund 2: Essen erinnert an Instagram und vice versa

Wir essen jeden Tag drei bis fünf Malzeiten und kaufen mehrmals die Woche Lebensmittel ein. Die Mehrheit von uns denkt mindestens 2o-mal pro Tag an Essen. In gewisser Weise triggern sich also Instagram und Essen gegenseitig. Die Erinnerung in unserem Instagram-Feed an und von Personen, die es geschafft haben abzunehmen, sich vegan zu ernähren oder fitter zu werden, sind mächtig. Umgekehrt ist jedes Essen ein Trigger für Instagram. Essen erinnert uns an Blogger, an Bilder, an Feeds oder an Orte, die wir durch Instagram entdeckt haben. Das ist natürliches Instagram Marketing.

Jede (Food-)Marke, die diesen Mechanismus nicht beherrscht, verpasst etwas.

Grund 3: Die Instagram-Nutzung in Deutschland, Österreich und der Schweiz steigt (Ideal für Instagram Marketing)

Die Anzahl der Instagram-Nutzer im deutschsprachigen Raum steigt und die User lernen nach und nach den Umgang mit dieser App! Ein Beispiel hierfür ist der Umgang mit “Likes”: ein Like bei Instagram ist eher die Regel und nicht die Ausnahme. Jugendliche in meinem Bekanntenkreis verteilen am Tag tausende von Likes, während ich immer noch überlege, ob mir der Bigdata-Algorithmus direkt die Versicherung verteuert, wenn ich schnelle Autovideos like.

Gegen kleines Geld kann man sich von den Zahlen für Deutschland bei statista.de selbst überzeugen.

Grund 4: Die natürliche Reichweite von Foodposts im Instagram Marketing

Im Gegensatz zu Facebook (dort hat Facebook klar gemacht, dass die Follower Facebook gehören) erreichen Influencer und Marken auf Instagram ihre Follower noch ohne dafür zu bezahlen. Ich erreiche im Schnitt zwischen 40-50 % meiner eigenen Follower und 30-35 % neue Accounts mit jedem Instagram-Post. Bei Facebook erreiche ich ca. 3-4 % meiner Follower, wenn ich den Post nicht als Anzeige schalte und dafür bezahle. Natürlich hat jeder Influencer auch genügend inaktive Follower, da es einfach ist sich Zweit- oder Drittaccounts anzulegen. Viele User verlieren schlichtweg ihre Accounts mit einem alten Mobiltelefon oder benutzen Instagram nicht mehr.

Warum Foodposts besser performen

Im Vergleich zu einem Fitnessbild oder einem Selfie am Meer werden Foodposts mit leckerem Essen durchschnittlich häufiger geliked. Durch die vielen, positiven Reaktionen der User wird die Reichweite der Bilder von Instagram erhöht und somit wiederum weiteren Usern gezeigt. Ein genialer Vorteil im “Kampf um Aufmerksamkeit”!

Grund 5: Food gewinnt den Wettstreit um Aufmerksamkeit

Viele Zielgruppen und Themen kämpfen bei Instagam um die Aufmerksamkeit der User.

Der Wettstreit verschiedener Themen ist groß. Eigentlich kämpfen alle Themengebiete mit dem Thema Food, denn ein Käsekuchenbild kommt einfach besser an als ein Yogaselfie. Ein belegtes Sandwich besser als ein Auto. Eine Fruchtbowl besser als ein Tisch. Alle Essensmarken haben einen natürlichen Vorteil gegenüber nahezu jeder anderen Kategorie. Das ist mit ein Hauptgrund warum ich mich auf Food spezialisiert habe.

Heruntergebrochen auf das Thema Food ist der Kampf um die Aufmerksamkeit der Beobachter jedoch auch noch riesig. Alle Hobby-Content-Creatoren und Profi-Influencer streiten sich um den Platz im Feed des Kunden. Dank des Instagram-Algorithmuses ändert sich das Ergebenis dieses Kampfes alle vier Wochen und ist wirklich schwer nachzuvollziehen, was hin und wieder auch sehr frustrierend für alle Beteiligten ist.

In der Regel haben Profi-Influencer die besseren Mittel: tolle Bilder, Engagementgruppen, 24h Zeit, kein Wochenende. Viele von ihnen sind Instagram Marketing Experten in eigener Sache. Aber auch Hobbyköche haben über ihre Persönlichkeit, ihre eigene Geschichte und die Rezepte eine Chance am Tisch zu sitzen und jeden Tag tausende von Menschen zu inspirieren.

Grund 6: Kundenfeedback als Teil des Instagram Marketings

Kennen Marken die Gründe für einen Verkaufsrückgang? Was sind aktuelle Kundenwünsche? Die Rückmeldung durch Kunden ist unfassbar wichtig! Durch Instagram können Marken und Kunden zusammengebracht werden. Kunden können der Lieblingsmarke einfach Rückmeldung geben und Marken spielend leicht reagieren. Außer einer gehörigen Portion Desinteresse fällt mir kein Grund ein, warum man sich als Marke nicht ansprechbar machen sollte.

Fazit Instagram Marketing

Die genannten Gründe machen Instagram zu einer perfekten Plattform für (Food-)Marken aller Art. Jedoch ist der Aufwand erheblich und nicht zu unterschätzen. Wenn man als Marke mit einem Praktikanten, der einmal am Tag ein Bild postet, agiert, wird es schwer, Land zu gewinnen.

Sollten Sie Interesse an einer Zusammenarbeit mit mir haben, dann schreiben Sie mir doch einfach eine Mail an katharina.schneider @ foodblogliebe.de oder finden Sie hier mein Angebot.